Head Tracking verbindet Gyrosensoren in der FPV-Brille mit einer Pan-Tilt-Kamerahalterung am Fluggerät. Drehen Sie den Kopf, bewegt sich die Kamera in Echtzeit mit.
So funktioniert Head Tracking
Gyro- und Beschleunigungssensoren in der Brille erfassen Nickbewegungen nach oben und unten sowie Gierbewegungen nach links und rechts.
Die Signale werden über Trainerkanäle und den Sender an Pan-/Tilt-Servos des Modellflugzeugs oder der Drohne übertragen.
Geeignete Anwendungen
Fixed Wings und Scale-Modelle: Beim Einleiten einer Kurve seitlich aus dem virtuellen Cockpit schauen.
Cine-Drohnen: Die Kamera unabhängig von der Flugrichtung schwenken und filmische Enthüllungen erzeugen.
Head Tracking ist am nützlichsten, wenn Fluggerät und Funksteuerung bereits zuverlässig arbeiten. Halten Sie den Control Link mit RadioMaster FPV-Fernsteuerungen sauber und prüfen Sie den Videopfad über FPV-Kameras, bevor Sie Pan-Tilt-Bewegung ergänzen.
Warum die Einrichtung wichtig ist
Head Tracking erweitert nicht nur die Brille, sondern fügt Sensoren, Kanäle, Servos und Mechanik hinzu. Ein falsch zentrierter oder zu großer Ausschlag kann Kabel belasten, die Kamera anschlagen lassen oder die Orientierung erschweren.
Wichtige Auswahlkriterien
Vergleichen Sie Pan-Tilt-Kamera, Fluggerät, verfügbare Kanäle, Mapping, Kalibrierung und Bewegungsbereich als System. Notieren Sie den realen Einsatzzweck: Fixed Wing, cineastische Perspektive oder Training.
Praktische Einrichtung
- Pan- und Tilt-Kanal getrennt zuweisen und Servomitte bestätigen.
- Ausschläge zunächst begrenzen, damit Kamera und Kabel nirgendwo anschlagen.
- Neutralposition und Recenter-Funktion auf der Werkbank testen.
- Head Tracking bei Bedarf über einen Schalter aktivieren oder deaktivieren.
- Failsafe so konfigurieren, dass die Kamera in einer sicheren Position bleibt.
Häufige Fehler
- Kanäle ohne Prüfung von Richtung und Ausschlag zuweisen.
- Mechanische Endanschläge und Kabelreserve ignorieren.
- Head Tracking zusammen mit mehreren anderen Änderungen erstmals im Flug testen.
- Brillenkomfort, Antennen und Stromversorgung nicht vorab prüfen.
- Keine einfache Möglichkeit zum Zentrieren vorsehen.
Prüfrahmen
| Zeitpunkt | Prüfen | Warum |
|---|---|---|
| Ohne Propeller | Richtung, Mitte, Endpunkte, Kabel | Mechanische Schäden vermeiden |
| Mit Funkverbindung | Trainerkanäle, Schalter, Recenter, Failsafe | Steuerlogik bestätigen |
| Erster Flug | Kleine Bewegungen in sicherer Höhe | Orientierung und Latenz bewerten |
| Nach dem Flug | Servoerwärmung, Halterung und Kabelzug | Wiederholungsfehler vermeiden |
Praxistest
Fliegen Sie die erste Runde konservativ und aktivieren Sie Head Tracking erst in stabiler Fluglage. Prüfen Sie, ob die Kamerabewegung natürlich folgt und die Steuerung des Fluggeräts nicht beeinträchtigt. Dokumentieren Sie Kanalzuordnung, Endpunkte und Firmware.




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